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DER KRIEGS-PANIK IST EINE DER MEIST MISSVERSTANDENEN MOMENTE AN DEN MÄRKTEN.
Die Geschichte zeigt, dass geopolitische Konflikte oft kurzfristig Angst erzeugen, aber sich im Laufe der Zeit erholen.
Seit 1940 haben die Märkte 36 große globale Schocks erlebt. In den meisten dieser Fälle war der S&P 500 12 Monate später höher.
In den 11 größten Kriegen seit dem Zweiten Weltkrieg war der Markt ein Jahr später in 9 Fällen höher.
Schauen wir uns nun die heutige Situation an.
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat den S&P 500 letzte Woche nur um etwa 2 % nach unten gedrückt, während der Rohölpreis um 35 % gestiegen ist.
Die gesamte Marktreaktion konzentriert sich auf einen Ort: die Straße von Hormuz.
Dieser enge Durchgang verarbeitet etwa 20 % des globalen Ölhandels, und er ist geschlossen worden.
Wenn die Straße geschlossen bleibt, könnten die Ölpreise weiter steigen. Das würde den Inflationsdruck erhöhen und kurzfristig zu mehr Schwäche bei den Aktien führen.
Aber die Geschichte zeigt, dass diese Ereignisse einem sehr ähnlichen Muster folgen.
Während des Golfkriegs 1990 fiel der S&P 500 während der Krise um etwa 17 %, und er erholte sich stark, sobald sich die Situation stabilisierte.
Nach dem 11. September 2001 fielen die Aktien um etwa 12 %, aber der gesamte Rückgang wurde innerhalb von etwa 30 Handelstagen wieder aufgeholt.
Die meisten Ereignisse folgen der gleichen Abfolge:
• Anfangspanik und Volatilität
• Die Unsicherheit wird in die Märkte eingepreist
• Die Märkte stabilisieren sich, während wirtschaftliche Daten und Gewinne wieder die Oberhand gewinnen
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